© Mohammad Ghazali, Half of the City View, Taking Notes series, 2007
© Mohammad Ghazali, Half of the City View, Taking Notes series, 2007

Die iranische Kunstwelt hat in den vergangenen Jahren enorme Aufmerksamkeit erfahren: explodierende Preise auf internationalen Auktionen, bedeutende Ausstellungen außerhalb Irans und Publikationen, die ein neues Licht auf die heutige Kunst im Iran werfen. Wie beurteilen iranische Kunstschaffende sowie Kuratorinnen und Kuratoren den Hype um iranische Kunst? Am 21.1. und 27.1.2017 diskutieren darüber Anahita Ghabaian, Alireza Labeshka, Rose Issa, Fereydoun Ave u. a.

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Eva Mattes, Foto: Hanna Mattes
Eva Mattes, Foto: Hanna Mattes

Am 29.1.2017 erzählen Eva Mattes und Irmgard Schleier in ihrer literarisch-musikalischen Zeitreise von Liebe und Heimat, Flucht und Exil. In Liedern und Versen kommen die Emigranten dabei selbst zu Wort. Dazu Lyrisches von Mascha Kaléko, Jura Soyfer, Else Lasker-Schüler, Wolf Biermann und anderen. Akademie-Mitglied Eva Mattes singt und rezitiert, Irmgard Schleier begleitet am Klavier und Johanna Mohr unterstützt mit Gesang und Oboe.

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Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 415 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst den 20. Jahrhunderts.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht seit kurzem ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Beiträge im Blog

Akademie der Künste vergibt den Kunstpreis Berlin Jubiläumsstiftung 1848/1948
Emin Alper erhält den Großen Kunstpreis Berlin 2017mehr

Heinrich-Mann-Preis 2017 an Gisela von Wysockimehr

Uncertain States: Audio-Interview mit dem Multimediakünstler Isaac Julienmehr

Max Brod, Foto © Hans-Gerd Koch
Mittwoch, 18.1.
Gespräch

20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Max Brod – Dichter und Denker

Max Brod war vor dem Zweiten Weltkrieg der berühmteste der Prager deutschsprachigen Autoren. Ohne Brod hätten wir keinen Kafka. Er hat das Werk des Freundes gerettet und ediert. Seit 1964 war er Mitglied der West-Berliner Akademie der Künste. Zum Abschluss der zwölfbändigen Werkausgabe sprechen die Herausgeber Hans-Gerd Koch und Hans Dieter Zimmermann mit Klaus Völker. In deutscher Sprache.

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Foto-Kampagne des Ensemble-Netzwerks © Thilo Beu
Sonntag, 22.1.
Symposium

17 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Ensemble heißt: gemeinsam

Es gibt einen neuen Wunsch nach Mitbestimmung am Theater. Schauspielerinnen und Schauspieler wollen auf Augenhöhe an künstlerischen Prozessen beteiligt werden. Diskussionen mit Rolf Bolwin, Cornelia Crombholz, Lisa Jopt, Alexander Khuon, Volker Ludwig, Oliver Reese, Thomas Schmidt, Elisabeth Schwarz, Notker Schweikhardt, Tobias Wellemeyer u. a. In deutscher Sprache.

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Foto Gernot Krämer
Dienstag, 24.1.
Lesung und Gespräch

18.30 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Lettres noires.
Afrikanische Literaturen heute

Von Europa aus gesehen ist Afrika immer noch ein ebenso naher wie fremder Kontinent. Auch seine Literatur wird erst allmählich in ihrer ganzen Vielfalt und Bedeutung erkannt. Lesung und Gespräch mit Alain Mabanckou, im Kongo geboren und für seine auf Französisch verfassten Romane und Lyrikbände vielfach ausgezeichnet, und Markus Meßling. Moderation: Matthias Weichelt. In deutscher und französischer Sprache.

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Foto © TU Archiv
Mittwoch, 25.1.
Konzert

20 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

EM4 | Berliner Studios für elektroakustische Musik (7)

Das Konzert des Elektronischen Studios der TU Berlin widmet sich ausgewählten elektroakustischen Kompositionen, die seit dessen Gründung 1954 bis zum Jahr 1974 dort produziert wurden. Im Mittelpunkt stehen Werke für Tonband von u. a. Boris Blacher und Rüdiger Rüfer, die sich mit Mehrkanaligkeit und Verräumlichung auseinandersetzen.

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Vorschau

Gabriele Münter Preis 2017 15.03. – 17.04.2017 mehr

Otto Bartning 1883-1959. Architekt einer sozialen Moderne 31.03. – 18.06.2017 mehr

Benjamin und Brecht. Denken in Extremen 26.10.2017 – 28.01.2018 mehr